Dienstag, 21. Juli 2026
Es ist Sonntagabend, die Kinder schlafen endlich, der Tisch ist abgeräumt. Trotzdem kreist der Kopf weiter. Hat die Kita die Anmeldung für den Ausflug bekommen? Ist noch genug Milch für Montagmorgen da? Wann läuft eigentlich die Versicherung aus? Diese Fragen tauchen nicht aktiv auf. Sie sind einfach ständig präsent, wie ein zweiter Bildschirm, der sich nie ausschalten lässt.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch? Du bist nicht diejenige oder derjenige, der die Aufgabe konkret erledigt. Aber du bist es, der sie im Kopf behält, plant, terminiert und im Zweifel nachhakt. Diese unsichtbare Denkarbeit lässt sich schwer in Worte fassen, weil sie nirgendwo auf einer To-do-Liste steht und trotzdem den größten Teil deiner Energie frisst.
In diesem Beitrag zeige ich dir, was Mental Load eigentlich genau bedeutet, warum er sich so oft unfair anfühlt und mit welchem konkreten Ansatz du diese Last Schritt für Schritt mit deinem Partner, deiner Partnerin oder deinem Team teilen kannst, ohne dass es zu neuem Streit führt.