Freitag, 30. Januar 2026
Lesedauer: 23 Minuten
Anfang Januar wagte ich mich an mein erstes winterliches Shelter-Abenteuer auf Møn. Nach meiner herbstlichen Shelter-Übernachtung, bei der ich buchstäblich alle Register meiner Temperatur-Sicherheitsausrüstung ziehen musste, war ich gespannt, wie sich mein neues Wintersetup bei -3°C bewähren würde. Die zweitägige Wanderung führte mich von Ulvshale über die kleine Insel Nyord und zurück – eine Route, die mich nicht nur körperlich forderte, sondern auch mental an meine Grenzen brachte.Was als entspannte Winterwanderung begann, entwickelte sich zu einer echten Bewährungsprobe: nicht ganz friedliche Galloways im dichten Eichenwald, eiskalter Gegenwind auf einer scheinbar endlosen Geraden und eine Nacht bei Minusgraden im offenen Shelter. Doch am Ende stand nicht nur die Erkenntnis, dass mein aufgerüstetes Equipment seinen Job macht, sondern auch die Gewissheit, dass mein lädiertes Knie auch längere Touren aushält.
In diesem Beitrag erfährst du, wie ich meine erste winterliche Shelter-Übernachtung auf Møn gemeistert habe, welches Equipment mich warm durch die Nacht brachte und warum ich nur knapp einem ordentlichen Schneesturm auf der Rückfahrt entkommen bin.