Dienstag, 24. Februar 2026
Lesedauer: 13 Minuten
Wenn ich in Dänemark unterwegs bin, fällt mir immer wieder auf, wie unterschiedlich die Regionen bevölkert sind. Während Kopenhagen und die Insel Seeland pulsieren und wachsen, wirkt Jütland oft ruhiger und weniger dicht besiedelt.Ich habe mich gefragt, warum eigentlich rund 40 Prozent aller Dänen auf Seeland leben und weitere große Teile auf Fünen, während das weitaus größere Jütland deutlich leerer ist.
Diese Bevölkerungsverteilung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrhundertelangen Entwicklung. Die östlichen Inseln, besonders Seeland mit Kopenhagen, waren schon immer das Herz Dänemarks und das sowohl wirtschaftlich, politisch als auch kulturell. Doch warum ist das so? Was macht den Osten des Landes so anziehend?
In diesem Beitrag erfährst du, welche historischen, geografischen und gesellschaftlichen Gründe dazu geführt haben, dass die Masse der Dänen heute auf den östlichen Inseln lebt. Ich zeige dir, wie Kopenhagen zum Magneten wurde und warum sich dieser Trend bis heute fortsetzt.